Vortrag im Weltmuseum Wien zu Alma Karlin

Ida Pfeiffer machte es vor, Alma Karlin eiferte ihr nach! Alleinreisende Frauen, die sich auf eine jahrelange Weltreise machten, waren nicht nur im neunzehnten Jahrhundert, sondern auch noch in den 1920er Jahren eine Seltenheit – einfach aus dem Grund, dass die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Vorurteile gegenüber reisenden Frauen, ihnen vielfach zusätzliche Schwierigkeiten bereiteten. Die aus Celje, dem ehemaligen Cili stammende „Altösterreicherin“ Alma Karlin durchlebte und überwand diese Schwierigkeiten nicht nur, sie konnte als Schriftstellerin, Journalistin und Malerin ihren Erlebnissen auch Ausdruck verleihen und diese einem breiteren Publikum in Form von Büchern und Vorträgen zugänglich machen. Während ihrer achteinhalb Jahre dauernden Weltreise bereiste Karlin alle Kontinente der Erde und verbrachte dabei eine erstaunlich lange Zeit in damals vielfach noch schwer zugänglichen Regionen der pazifischen Inselwelt.

Im Vortrag am 9. November 2021 im Weltmuseum Wien wurden der persönliche Werdegang Karlins sowie die einzelnen Stationen ihrer Weltreise und im Speziellen die Route in Melanesien beschrieben sowie ihre Rezeption der dortigen Eindrücke skizziert. Visuell wurde dies durch eine Powerpoint-Präsentation mit 58 Folien unterstützt.