Fokus auf Regionen

Ozeanien

Melanesien – Mikronesien – Polynesien

Die Großregion Ozeanien, auch als Pazifische Inselwelt bekannt und im allgemeinen Sprachgebrauch häufig als „Südsee“ bezeichnet, gliedert sich in die drei Großregionen Melanesien, Mikronesien und Polynesien. Diese europäische Zuschreibung kennt vielfältige Überlappungsbereiche – z.B. Polynesian Outliers“ und „Paramikronesien“ – , sodass eindeutige Zuordnungen den vielgestaltigen Realitäten nicht gerecht werden.

Australien

Australien – Tasmanien – Torres Strait

Neben dem kontinentalen Australien mit seinen großflächigen ariden Gebieten im Inneren, dem „Outback“, und seinen dicht bevölkerten Küstengebieten im Südosten, fokussiert das Interesse insbesondere auf jene Gebiete im Norden des Kontinents, wo es kulturell andersartige indigene Bevölkerungen gab und gibt: melanesisch geprägte Bevölkerungsgruppen auf den Torres Strait Islands und Inseln, die unmittelbar vor der Küste Papua-Neuguineas liegen.

Indonesien

Sundainseln – Molukken – Westpapua

Der Fokus liegt neben den großen und kleinen Sundainseln auf den östlichen Inseln der insularen Großregion, also der Inselgruppe der Molukken, Timor, den Aru-Inseln und insbesondere West-Papua, dem westlichen und heute unter indonesischer Verwaltung stehenden Teil der Insel Neuguinea.
Asien/Pazifik

Pacific Rim – Hawaii – Nordpazifik

Das Interesse fokussiert auf Schnittstellen zwischen Ozeanien und den Randstaaten des pazifischen Ozeans, den sogenannten Pacific-RIM-Staaten, insbesondere zum festländischen und insularen Südostasien sowie Ostasien und den beiden Amerikas. Dabei liegt ein Fokus auf den zentral gelegenen Hawaii-Inseln und in weiterer Folge auf dem Nordpazifik.